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SsangYong-Nachfolgemarke KGM: Rough 'n' tough aus Korea

04.04.2025 12:03 Uhr | Lesezeit: 2 min
KGM Actyon
Neuer KGM Actyon in Fahrt.
© Foto: Manuel Debus/KGM für Autoflotte

KGM setzt auf Wachstum: Mit dem neuen Actyon und 100 bestehenden Händlern will der koreanische Hersteller in Deutschland sichtbarer werden.

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Das Kürzel KGM (englisch ausgesprochen) sagt wahrscheinlich den meisten nichts. Bekannt ist hingegen SsangYong. Das koreanische Unternehmen ist bzw. war seit Jahren auf dem deutschen Markt präsent, wenn auch wenig sichtbar. Das soll sich nun ändern. KGM (KG Mobility) ist nun der Nachfolger. Die Automarke aus Korea will nach Jahren des Umbaus und der Strukturierung nun auf dem "sehr wichtigen Markt" Deutschland durchstarten.


KGM Actyon

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Dazu beitragen soll der neue, in Korea gefertigte KGM Actyon, ein Mittelklasse-Crossover (KGM selbst nennt es "C-plus-Segment"). Es ist das "erste Modell, das in Eigenregie von KGM entwickelt worden ist" und soll "Design-orientierte Kunden" ansprechen. Importiert wird der neue KGM Actyon von der KGM Europe GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft.

KGM: Ein Unternehmen mit langer Tradition

KGM ist in Korea ein "alter Hase". Das Unternehmen wurde bereits 1954 gegründet und begann mit Bussen und Lastwagen, bevor es sich auf SUV und Pick-ups konzentrierte. Die Umfirmierung erfolgte 2022. Heute besteht die rustikal-robuste Modellpalette aus den (ehemals SsangYong-)SUV Tivoli, Korando, Torres, Rexton, dem Pick-up Musso und dem neu vorgestellten Actyon. "Powered by Toughness" lautet das Motto der Koreaner.

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Und ja: Der muskulös wirkende KGM Actyon sticht tatsächlich optisch aus der Masse der zahllosen Mittelklasse-Crossover hervor. Und ja, zum zweiten: Hier wird viel Raum fürs Geld geboten (ein erster Fahrbericht folgt in Kürze).

100 Händler für KGM-Fahrzeuge

Bei der Händlerschaft muss KGM nicht bei null beginnen, sondern kann auf bestehende SsangYong-Partner zählen. Aktuell ist das Unternehmen an gut 100 Standorten vertreten, knapp 100 Händler vermarkten die Fahrzeuge der koreanischen Marke. Dabei soll es nicht bleiben: Für das Jahr 2025 plant KGM, weitere 50 (Mehrmarken-)Partner zu gewinnen.


KGM Torres EVX

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5.000 Fahrzeuge wollen die Koreaner 2025 verkaufen. Zunächst geht es vor allem darum, sichtbarer zu werden. „Wachstum heißt für uns, Kunden zufrieden zu machen“, lautet der Leitsatz. "Unterstützt von unseren engagierten Partnern, wollen wir unseren Bekanntheitsgrad und unser Absatzvolumen steigern", hatte  Hoijong Ha, Geschäftsführer der KGM Europe GmbH, Ende Februar 2025 auf einer Händlertagung in Mainz erklärt.

KGM Actyon auch für Flottenkunden interessant

Auch in Fuhrparks könnte der KGM Actyon relevant werden, so Sales Manager Frank Scheunemann. Besonders die Variante mit Plug-in-Hybridantrieb, die Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen soll, sei aus steuerlicher Sicht interessant. Aktuell bereitet sich KGM darauf vor, Angebote für Gewerbe- und Flottenkunden zu entwickeln. Festgelegte Leasingraten oder andere gewerbliche Angebote gibt es derzeit noch nicht.


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